Der Glasfaser-Giga-Quatsch: Warum uns das Marketing verarscht und die Bude trotzdem ruckelt!
Hallo Leute, heute muss ich mir schon wieder richtig den Frust von der Seele schreiben. Mir kommt bei dem ganzen Müll, der uns da draußen von den Telekommunikations-Konzernen und Möchtegern-Technik-Gurus aufgetischt wird, absolut die Galle hoch!
Wer heute noch glaubt, dass eine teure "Glasfaser-Leitung" oder das neueste "Wi-Fi 6" im Vertrag automatisch für perfektes Internet sorgt, der schläft doch eiskalt auf dem Baum. Die Leute ballern Unmengen an Kohle für Giga-Tarife raus, aber haben absolut keine Ahnung, wie die Physik hinter ihrer eigenen Tapete funktioniert. Das ist kein technischer Fortschritt mehr, das ist die totale Verbraucher-Verblödung!
Die Verarsche mit dem Gigabit im Keller
Schaut euch doch mal an, was da in deutschen Haushalten täglich abläuft. Da lassen sich die Leute für ein Schweinegeld den modernsten Glasfaseranschluss bis ins Haus legen. Der Übergabepunkt hängt dann unten im feuchten Keller an der Betonwand, die FritzBox wird gleich daneben an die Wand gedübelt – und dann erwarten diese Experten ernsthaft, dass das W-LAN-Signal per Zauberei durch drei Etagen Stahlbeton bis aufs Sofa strahlt!
Ganz ehrlich: Wir müssen mal Tacheles reden. Was nützt dir der geilste 1.000-Mbit-Glasfaseranschluss der Welt, wenn du zu faul oder zu geizig bist, ein einziges vernünftiges LAN-Kabel nach oben zu ziehen?
- Der Repeater-Irrsinn: Anstatt einmal die Bohrmaschine in die Hand zu nehmen, wird die Bude mit überteuerten Mesh-Repeatern zugeballert. Das Signal krabbelt aus dem Keller hoch, der erste Repeater kriegt noch 10 % davon mit Krücken zu fassen und verteilt den restlichen Datenmüll dann stolz weiter.
- Die 5-GHz-Falle: Hauptsache auf dem Smartphone-Display steht "5 GHz" oder "Wi-Fi 6". Dass diese hochfrequenten Signale an jeder dicken Wand oder alten Lehmmauer eiskalt abprallen wie eine Gummi-Ente, kapiert keiner. Das Ende vom Lied: Voller Empfangsbalken, aber es geht kein einziges Paket mehr durch die Leitung!
- Hauptsache teuer bezahlt: Am Ende hocken die Leute auf dem Sofa, die Streams puffern in totkomprimiertem Pixelmatsch vor sich hin, aber man kann ja beim Stammtisch erzählen, dass man "Glasfaser" hat.
Bequemlichkeit schlägt Verstand
Die Industrie lacht sich doch komplett ins Fäustchen. Den Leuten wird eingeredet, dass man technisches Unwissen einfach mit noch mehr Geld erschlagen kann. Noch ein Repeater, noch ein teurerer Tarif, noch ein "Super-WLAN-Verstärker" aus dem Elektromarkt.
Aber kein Verkäufer im Laden sagt dir die Wahrheit: Funk ist ein geteiltes Medium und leidet unter jeder Wand. Wer die Grundlagen ignoriert, kriegt am Ende genau das, was er verdient: Einen dreistelligen Monatsbetrag auf der Rechnung und 'ne Latenz wie zu 56k-Modem-Zeiten.
Zieht endlich Kabel oder schaltet das Hirn ein!
Wir müssen aufhören, jeden Werbemüll unhinterfragt zu schlucken. Ein solides Netzwerk baut man nicht auf Hoffen und Beten auf, sondern mit Verstand und physikalischen Fakten. Ein vernünftiges Netzwerkkabel kostet ein paar Euro und schlägt jeden 200-Euro-Repeater-Müll um Längen.
Lasst euch von den goldenen Megabit-Versprechen im Fernsehen nicht das Gehirn waschen! Wer für Bequemlichkeit zahlt, ohne zu kapieren, wo das Nadelöhr in den eigenen vier Wänden liegt, verbrennt einfach nur sein Geld.
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